Nur ein Tor ist auch verloren


Am Ende heißt es immer bei diesen Ergebnissen: „Das hätten wir auch gewinnen können.“ Nur ham wir nich (wie der Hamburger sagt). So unterschiedlich die Mannschaften waren – wir konnten die Kugel einfach nicht im gegnerischen Netz unterbringen.

An diesem Samstag musste der FC St. Pauli auf meine Unterstützung verzichten. Das erste Spiel in dieser Saison, wo ich nicht zum Heimspiel gehen konnte. Dafür mussten wir allerdings nicht weit fahren. Wir hatten ein Heimhallenturnier. Direkt hinter dem Altonaer Museum fand es diesmal in der Halle „Am Feld“ statt. Außer Pinneberg und Rahlstedt konnten die anderen Mannschaften mit voller Besetzung antreten. Doch hier halfen wir auch mal mit drei unserer Spielerinnen aus.

Das erste Spiel ging gleich gegen unseren benachbarten Stadtteil Eimsbüttel. Wie schon anfangs erwähnt, verloren wir 1:0 und ärgerten uns über unsere vergebenen Chancen. Bei der spielstärksten Mädchentruppe aus Blankenese schöpften wir erst noch Hoffnung. Ihre beste Feldspielerin wurde nämlich ins Tor gestellt und machte sich auch gleich nach 2 Minuten die Kugel selbst rein. Schade nur das der Schiedsrichter das nicht sah und sich nach dem Urteil des Trainers von Komet Blankenese richtete. Der schrie laut kein Tor und das Spiel ging weiter. Kurz vor Schluß bekamen wir dann auch hier unser Gegentor. Das Spiel gegen Pinneberg lief dann ähnlich wie gegen den ETV. Nur im letzten Spiel hielt Fredda den Kasten sauber und wir nahmen noch einen Punkt aus dem Turnier mit.

Fazit: Die Mädchen entwickeln sich weiter. Sie sind ehrgeizig und können mit Niederlagen schon jetzt sehr gut umgehen. Auch wenn es noch viele Einzelaktionen gibt, schaffen unsere Deerns es schon richtig gut die nächste Mitspielerin zu suchen und zu passen. Was fehlt? Zeit? Davon haben wir genug. Freu mich auf unsere nächste Herausforderung.

An diesem Tag gaben ihr Bestes: Clara, Hana, Mila, Helena, Fredda, Emilia und Hannah. Das nächste Turnier findet am 22.01. beim ETV statt.